5 Schritte, wie man langfristig Motten bekämpfen kann

Viele der Besucher, die hier jeden Monat vorbeischauen, fragen uns nach einem langfristigen Ansatz, um die Motten zu kontrollieren und im Zaum zu halten.

5 Punkte Ratgeber – langfristig gegen Motten

Für all die Betroffenen, die mit Kleidermotten oder Lebensmittelmotten regelmäßig Probleme haben, haben wir diesen 5-Punkte Ratgeber geschrieben. Er soll Ihnen in fünf einfachen Schritten zeigen, was Sie tun müssen, um langfristig und effektiv Motten bekämpfen zu können. Egal, ob es sich um Mottenschäden an Kleidung und Teppichen, oder aber um eine Kontaminierung von Vorräten durch Lebensmittelmotten handelt.

Dieser fünf Punkte Plan ist so ausgelegt, dass sie Teile davon leicht in ihre tägliche Haushaltsroutine einbinden können. Außerdem werden wirksame Mittel zur Abschreckung gegen Motten angewendet.

Sofern Sie bereits einen Schaden durch Motten haben und davon ausgehen müssen, dass sie bereits eine größere Mottenpopulation im Hause haben, sollten Sie entweder mit unserem Schritt für Schritt Plan gegen Textilmotten oder mit unserem Schritt für Schritt Plan gegen Lebensmittelmotten (in Vorbereitung) fortfahren.

Halten Sie Ihr Haus oder ihre Wohnung sauber

Der Schlüssel eines mottenfreien Lebens ist es, das Haus bzw. die Wohnung und die Kleidung sauber zu halten. Teppich-/Kleidermotten werden von Gerüchen angezogen. Hauptsächlich ist dies Schweiß, aber auch verschüttete Vorräte und Speiseflecken locken Motten an, da Motten sich hauptsächlich von Naturfasern und Proteinen ernähren.

Waschen Sie Ihre Kleidung regelmäßig und hängen sie keine verschwitzte Wäsche wieder in den Schrank. Bewegen Sie Ihre Wäsche (zum Beispiel durch Schütteln und neue Falten), auch wenn sie sich nicht tragen, regelmäßig. So vermeiden Sie, dass die befruchteten Weibchen dort ihre Eier ablegen wollen. Noch besser ist es jedoch, länger unbenutzte Kleidung in so genannte Vakuumbeutel für Kleidung* aufzubewahren. Durch das Absaugen der Luft mit einem Staubsauger werden einerseits die Beutel schön schmal und andererseits sterben mögliche Insekten ab.

Teppiche sollten Sie regelmäßig saugen. Wichtig ist dies nicht nur sorgfältig auf den großen Flächen zu tun, sondern auch unter Sofas und an den Kanten der Fußleisten. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie auch die Schränke abrücken und dahinter saugen, da Motten ungestörte und dunkle Bereiche als Schutz lieben.

Vorbeugen ist besser als Motten bekämpfen

Wer viel Kleidung aus echter Wolle oder Kaschmir besitzt (oder Wollteppiche), oder aber generell einen großen Kleiderschrank hat, der sollte über Motten abschreckende Mittel nachdenken.

Neben kleinen Säckchen aus Lavendel oder Zirbenholzspänen hilft auch Zedernholz. Dieses gibt es zum Beispiel als Scheiben, die man über den Kleiderbügelhaken einfach drüber hängen kann. In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Mittel, um gegen Motten vorzubeugen.

Zum Schutz der Teppiche im Wohn- und Schlafzimmer sollte man auch alle paar Wochen eine neue Pheromonfalle (zum Artikel über Pheromonfallen) aufstellen. Diese lockt und fängt die Männchen, sodass die Weibchen nicht befruchtet werden können. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass eine Pheromonfalle nicht unbedingt alle Männchen fängt. Die Falle ist allerdings dennoch eine sehr gute Hilfe.

Expertentipp: Fliegengitter an den Fenstern helfen die allermeisten Insekten und auch Motten fernzuhalten. Neben günstigen Fliegengitternetzen aus Stoff, die mithilfe von Klebestreifen in das Fenster eingesetzt werden, gibt es auch hochwertige starre Alu-Rahmen, die ein Fieberglasgewebe als Netz haben.

Überwachung

Lesen Sie unseren Artikel „Motten erkennen“ und prägen Sie sich ein, woran sie die Motten erkennen. Achten Sie in Zukunft auf genau diese Anzeichen, damit sie rechtzeitig reagieren können.

Die beste Art und Weise, einen möglichen Befall durch Motten umgehend zu erkennen, sind die bereits oben erwähnten Pheromonfallen. Diese Fallen enthalten Pheromone der weiblichen Motten, so das Motten männlichen Geschlechts von diesen fallen angezogen werden. Die Fallen sind mit einem Klebstoff versehen, an dem die männlichen Motten dann kleben bleiben und sterben. Neben dem Vorteil, dass diese Männchen keine Weibchen mehr befruchten können, kann man anhand der Zahl der gefangenen Männchen auch schnell merken ob man ein Mottenproblem im Wohnraum hat. Wer allerdings lediglich eine oder auch zwei Motten fängt, der sollte sich noch nicht unbedingt Sorgen machen. Allerdings sollten Sie Ihre Wohnung gründlich reinigen, die Kleidung ausschütteln und in der nächsten Zeit besonders aufmerksam sein, was Motten angeht.

Schnelles Handeln

Bemerken Sie, dass Sie Motten im Haus haben (z.B. wenn mehrere Motten auf einer Pheromonfalle zu finden sind), so ist schnelles Handeln zwingend erforderlich. Nur durch schnelles Handeln vermeiden Sie größere Schäden. Wenn Sie unseren gesamten Ratgeber lesen, verstehen Sie am besten wie der Zyklus der Motten funktioniert und können geeignete Maßnahmen einleiten. Für Leute, die es eilig haben, haben wir eine Schritt für Schritt Anleitung gegen Kleidermotten entwickelt. Diese ist leicht verständlich gehalten und einfach zu befolgen.

Dranbleiben

Auch wenn es sich fast schon etwas zu einfach anhört: das wichtigste ist, nicht nachlässig zu werden.

Motten sind hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst aktiv und pflanzen sich fort, die Larven überdauern aber in der Wohnung auch den Winter.

Zum Ende des Winters, Ende Februar oder Anfang März, sollten Sie daher Ihre Mittel zur Vorbeugung gegen Motten überprüfen und erneuern. Lavendelsäckchen sollten ausgetauscht werden und Zedernholz sollte abgeschliffen werden da es seinen Duft verliert. Alternativ kann man etwas Zedernholzöl auf die Ringe träufeln.
Ende des Frühlings und über den Sommer sollten Sie die eine oder andere Pheromonfalle zur Kontrolle aufstellen, da Ihnen ja immer einmal eine Motte durch ein offenes Fenster oder eine offene Tür ins Haus bzw. die Wohnung flutschen kann. Haben Sie bis in den späten Herbst keine Motten im Haus gefunden, so können Sie beruhigt den Winter genießen und erst im Frühjahr sollten Sie sich wieder um die Motten kümmern.

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